OMNI-LOGIC Metabolic Apfelpektin Kapseln (180 Stk.)

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Nicht alle nützlichen Bakterien können einfach so „eingenommen“ werden viele Darmsymbionten sind anaerob, d.h. sie vertragen keinen Sauerstoff und können daher außerhalb des Darms nicht überleben. Trotzdem kann man diese ganz einfach vermehren, nämlich indem man sie mir Ihren „Lieblingsspeisen“ in Form von ausgewählten Ballaststoffen versorgt!

Unsere Darmbakterien haben zahlreiche Aufgaben, unter anderem auch die Nahrungsverwertung. All unseren Darmbakterien ist gemeinsam, dass sie in zwei große Gruppen eingeteilt werden können, die sogenannten Bacteroidetes und die Firmicutes. In einer gesunden Darmflora liegen diese beiden Gruppen in einem optimalen Verhältnis von 1 : 1 zueinander vor, das heißt, dass von beiden in etwa gleich viele Bakterien im Darm sind.

Bei Übergewichtigen kommt es jedoch häufig vor, dass die Darmflora aus dem Gleichgewicht ist und die Bakteriengruppe der Firmicutes stark überwiegt. Das Verhältnis kann dabei bis zu 2.000 : 1 verschoben sein. Der Darm enthält dann also 2.000-mal mehr Firmicutes als Bacteroidetes!

Firmicutes haben die besondere Eigenschaft, dass sie für den Menschen eigentlich unverdauliche Nahrungsbestandteile (nämlich die sogenannten Ballaststoffe und komplexen Kohlenhydrate) abbauen können. Dadurch entstehen im Darm viele leicht verdauliche Kohlenhydrate – viel mehr als in einem Darm mit einem optimalen Bakterienverhältnis – die zusätzlich zu den gegessenen Kalorien aufgenommen werden. Diese „versteckte“ Aufnahme kann locker 200 Kalorien mehr ausmachen – und das jeden Tag!

Hinzu kommt, dass sich die Verschiebung der Bakterienverhältnisse – hin zu den Firmicutes – verselbstständigen kann: Je mehr Kohlenhydrate (z.B. Zucker, Nudeln usw.) gegessen werden, desto wohler fühlen sich die Firmicutes und desto besser können sie sich im Darm vermehren – ein Teufelskreis hat begonnen!

Durch die Zufuhr von lebensfähigen Symbionten (= Probiotika) erhalten die „guten“ Darmbakterien Verstärkung. Für diese Bakterienstämme gilt auch, dass sie für ihren Stoffwechsel Sauerstoff brauchen – dies sind so genannte aerobe oder zumeist nur fakultativ anaerobe Bakterien.

Jedoch können nicht alle Bakterienstämme einfach „eingenommen“ werden – ein großer Teil unserer Darmbakterien ist nämlich strikt anaerob und kann deshalb nicht gezüchtet und außerhalb des Körpers aufbewahrt werden. Sobald sie Sauerstoff begegnen, sterben sie. Deshalb brauchen unsere anaeroben Freunde spezielle Nahrung (= Präbiotika). Füttern wir diese Bakterien mit ihren Lieblingsspeisen, schaffen wir in unserem Darm einen optimalen Lebensraum für sie. Als Dankeschön vermehren sich die „guten“ Darmbewohner und erfüllen ihre Aufgabe in optimaler Weise.

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